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Der Weg zum Weststrand

Neue Technik – Clayboard

Mit dem Clayboard habe ich die ideale Verbindung zwischen Tuschezeichnung und Schabkarton gefunden. Im Prinzip ist das Clayboard (Tafel auf Deutsch oder Lehmbrett) ein ungeschwärztes Schabkarton.

Ich kann darauf, wie gewohnt, mit meiner Tusche zeichnen:

Nicht nur mit Pinsel, auch mit Feder:

Und dann – wie beim Schabkarton – mit dem Skalpell kratzen.
Fertig!


Der Weg zum Weststrand, 10. August 2017, Tusche auf Clayboard – gekratzt

Drei neue Bilder

Zwei Schabkarton und einmal Tusche

Die Tuschezeichnung zeigt die Ruine des Anhalter Bahnhofs. Der Bahnhof wurde im II. Weltkrieg zerstört, ein kleiner Rest der Eingangshalle blieb.


Anhalter Bahnhof, 22. Juni 2017, Tusche auf Karton, 60x40cm

Und dann noch die Schabkartons vom Kunsthaus Bethanien und vom Sonycenter, beides Orte voller Kunst


Bethanien, 27. Juni 2017, Schabkarton, 16x20cm


Sonycenter, 29. Juni 2017, Schabkarton, 7×13′

 

Zweimal Prenzlauer Berg

Helmholtzplatz und S-Bahnhof Prenzlauer Allee 

Hier zwei neue Bilder von meiner Heimat – dem Prenzlauer Berg. Einmal den Helmholtzplatz (Schabkarton)  –  ein Ort, den ich schon einmal das Herz des Prenzlauer Bergs genannt habe und den S-Bahnhof Prenzlauer Allee (Tuschezeichnung) mit dem Sparspäti. Letzterer hat mir in den 90ern oft das Wochenende gerettet , da er rund um die Uhr auf war und nicht nur Alkohol im Angebot hatte – damals noch etwas Besonderes.

 

Venedig

Eine Stadt wie ein Traum

Venedig ist eher ein Traum als eine Stadt. So stehengeblieben in der Zeit, so zerfallen und doch groß. Es gibt Ecken ohne Menschenmassen, abseits des Markusplatzes und der Rialtobrücke, da ist dieses Gefühl noch stärker. Hier ein Bild von der Rückseite des Palazzo Ruzzini gesehen von der Calle Borgolocco.

Und ein Blick von der Rialtobrücke auf den Canale Grande, der Hauptstraße Venedigs

Min Jehann – Erste Strophe

Illustration eines Klaus Groth Gedichtes:

Ik wull, wi weern noch kleen, Jehann, do weer de Welt so grot!
Wi seten op den Steen, Jehann, weest noch? bi Nawers Sot.
An Heben seil de stille Maan, wi segen, wa he leep,
un snacken, wa de Himmel hoch un wa de Sot wil deep.

Übersetzung:
Ich wollt wir wär’n noch klein Johnann, da war die Welt so groß!
Wir sitzen auf ’nem Stein, Johann, weißt noch? bei Nachbars Brunnen.
Am Himmel geht der stille Mond, wir sagen, was der läuft,
und quatschten, war der Himmel hoch und war der Brunnen tief!

Ich habe statt des Brunnens einen Teich gezeichnet – passte irgenwie besser